Die Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte ein gutes und sozial integriertes Leben zu ermöglichen.

 
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Die Anfänge

 
 

Die Stiftung Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz wurde zu Beginn des Jahres 2009 auf Initiative von Frau Dr. h.c. Erika Sailer gegründet. Seitdem ist sie Herz und Motor unserer Projekte in Indien und Afrika. Die Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Erwachsenen, die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen sind, ein gutes und sozial integriertes Leben zu ermöglichen.

 

Die Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz ist eine vergleichsweise kleine Stiftung. Unser Personal- und Verwaltungskostenaufwand bewegt sich in einem engen Rahmen. Im Unterscheid zu grossen internationalen Stiftungen sind wir viel näher am Geschehen vor Ort, kennen alle Beteiligten persönlich, können jeweils sehr rasch regieren und erreichen mit wenig Mitteleinsatz grösstmögliche Wirkung!

 

Wie wir helfen

 

Die Stiftung Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz sieht ihre Aufgabe darin, Kindern in Indien und in Afrika, die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen sind, ein gutes, selbstbestimmtes und sozial integriertes Leben zu ermöglichen. Zum einen wird den Kindern direkt durch die Finanzierung der notwendigen Operation geholfen. Die Lippen- oder Gaumenspalte wird so geschlossen, dass optisch bald nichts mehr an Cleft erinnert. Aufbauend auf einer erfolgreichen Operation arbeiten Logopäden und Sprach-Therapeuten in den Cleft-Zentren in einem zweiten Schritt mit den Kindern daran, dass ihre Entwicklung so verläuft, wie es für ein gesundes Kind dieses Alters normal ist.

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Unser Verständnis von konsequenter Hilfe ist in den indischen Städten Hyderabad und Malakkara zu sehen. Den dortigen Cleft-Zentren unseres Kooperationspartners Cleft-Children International CCI ist jeweils eine Schule angeschlossen, in der die Kinder lesen und schreiben lernen – insgesamt sind es derzeit 121 Schüler. Sie leben mit Erziehern und Therapeuten zusammen in einem Wohnheim und werden langfristig sozial integriert. Sie können einen staatlich anerkannten Schulabschluss machen und später einen Beruf erlernen oder studieren - eine Chance, die sie ohne Cleft ironischerweise nie gehabt hätten. Cleft langfristig zu bekämpfen, ist das Ziel der Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz. Deshalb bilden wir, unterstützt von Cleft-Children International CCI, in den Zentren auch Ärzte aus, die danach in ihren Heimatländern in der Lage sind, Cleft eigenständig zu behandeln.

Dank Ihrer Unterstützung können wir unsere Hilfe Tag für Tag weiter führen und unsere Projektarbeit dort ausbauen, wo es am nötigsten ist

 

Unsere Ziele für 2017

In den kommenden Monaten wollen wir die Basis sowohl unserer Schulprojekte als auch unserer Behandlungszentren für Cleft-Patienten stabilisieren. Das klingt nicht allzu ambitioniert, in Wirklichkeit ist es jedoch ein wichtiger und notwendiger Schritt, um unsere bisherigen Investitionen zu sichern und zu stärken. Denn die wirtschaftliche und politische Fragilität sowohl Indiens als auch Nigers müssen auch wir in den Schulen und Zentren auffangen. Ständig zu expandieren, wie wir es in allen vergangenen Jahren getan haben, wäre am Ende nicht zielführend.

Also werden wir nicht die Zahl unserer Cleft-Zentren erhöhen, die Zahl unserer Operationen hingegen schon. Wir werden kein neues Schulprojekt in Indien eröffnen, aber im Jahr 2017 mehr Absolventen haben als jemals zuvor. Und wir werden eine neue Unterkunft für unsere Klinik in Niamey finden müssen. Das Gebäude, in dem sie bisher untergebracht war, gehört der Organisation Noma e.V., die uns bislang die Räume kostenlos zur Verfügung stellen konnte, sie nun aber für die Erweiterung des eigenen OP-Bereiches braucht. Wir suchen derzeit eine geeignete Immobilie, vielleicht wieder in Kooperation mit einer anderen Hilfsorganisation, oder einen Bauplatz.

Mit unserem kleinen, eingespielten Team, mit unseren engagierten Mitarbeitern auf drei Kontinenten, in drei Ländern, werden wir die genannten Ziele erreichen. Die Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz mag eine kleine Organisation sein – organisiert ist sie dennoch bestens. Wir freuen uns auf die Herausforderungen und werden, wie immer, alles tun, um die besten Lösungen dafür zu finden und möglichst vielen Kindern Gesundheit und eine gute Zukunft zu ermöglichen.

Ihrer Spende wird uns diesem Ziel noch näher bringen und den Kindern ein Lachen aufs Gesicht zaubern

 

Unser Team 

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Dr. h.c. Erika Sailer

Gründerin & Stiftungspräsidentin
 

I was born and raised in Antioch, Tennessee where my grandmother put me to work in our backyard garden. Covered in mosquito bites at the resilient age of five, I pulled dandelions and other weeds to make room for spinach, tomatoes, summer squash, and sugar snap peas. My family didn’t live near a supermarket and with two working parents, there wasn’t a lot of time to make it out to the closest one. Thanks to my grandma’s garden, we had access to healthy food.

 
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Katharina Bode

geschäftsführerin
 

Watching plants grow is one of my greatest joys. Even as a kid, when I only had a little cactus to call my own, I loved it. I’m from Omaha, Nebraska, where I earned a degree in Agricultural Studies. I went on to work for an industrial food corporation but left because I wanted to pursue a job that aligned more with my values. I believe that gardens can bring neighbors together and foster a community’s mental and physical health.

 

Unsere Projektpartner

Für alles, was sich die Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz für die Zukunft vorgenommen hat, sind zwei Dinge von grundlegender Bedeutung: die Ausbildung von Ärzten und Fachkräften vor Ort und eine nutzbare Infrastruktur vor Ort.

Beides können wir am effizientesten durch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen gewährleisten, indem wir auf das zurückgreifen, was sie bereits erreicht haben. Unser wichtigster Partner ist Cleft-Children International CCI, eine Stiftung, welche 2001 in der Schweiz von Professor Dr. Dr. Hermann F. Sailer gegründet wurde. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern mit einem missgebildeten Gesicht ein Lächeln zu schenken und sein Wissen an die Ärzte vor Ort weiterzugeben.

 
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Die Anforderungen an einen Gesichtschirurgen, welche ohnehin eine spezielle Ausbildung und höchste Kompetenz voraussetzen, erhöhen sich bei der Operation von Cleft-Kindern noch um die notwendige Erfahrung mit diesem spezifischen Krankheitsbild. Dank der Projektkooperation mit Cleft-Children International CCI hatten unsere afrikanischen Ärzte die Möglichkeit, eine sechsmonatige Zusatzausbildung bei ihren indischen Kollegen zu absolvieren, um von deren Erfahrungen zu profitieren und diese dann in unseren Cleft-Zentren in Niamey, Diffa und Zinder bei der Behandlung nigrischer Kinder anwenden zu können.
Für seinen wertvollen Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit sind wir Professor Dr. Dr. Hermann F. Sailer und seiner Stiftung täglich dankbar!

Neben vielen weiteren freiwilligen Helfern wie beispielsweise die Organisation "Save the Children", welche uns in Niger wertvolle Informationen über Cleft-Patienten in abgelegenen Dörfern zukommen lässt, sind vor allem zwei Projektpartner besonderes zu erwähnen. Es sind dies die

«JAF-Foundation», welcher wir die Finanzierung des Schulprojektes in Hyderabad verdanken sowie die «Franz-W. Aumund Stiftung», welche ihrerseits die Finanzierung des Schulprojektes in Malakkara übernommen hat. Auch diesen wichtigen Projektpartnern möchten wir einen grossen Dank aussprechen, denn sie ermöglichen uns eine langfristige und nachhaltige Aufbauarbeit im Sinne der Hilfe für Selbsthilfe!

 

Transparenz und Kontrolle

Die Stiftung Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz unterliegt der Kontrolle durch die Eidgenössische Stiftungsaufsicht. Diese prüft unsere Jahresabschlüsse, bestehend aus Tätigkeitsbericht, Bilanz, Erfolgsrechnung und dem Bericht der Revisionsstelle. Die Geschäftsführung der Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz führt ihren Jahresabschluss nach dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER 21 durch. 

Unsere Projektleiter vor Ort sind wiederum uns gegenüber zu genauester Rechenschaft verpflichtet. Alle Krankengeschichten, Untersuchungsberichte, Röntgenbilder und sonstigen Dokumentationen erfassen sie detailliert und archivieren sie in einer Datenbank, die ihnen von der Stiftung zur Verfügung gestellt und monatlich überprüft wird. Nur wenn diese Daten vollständig sind und keine Unstimmigkeiten aufweisen, werden dem entsprechenden Cleft-Zentrum respektive Schulprojekt die vereinbarten finanziellen Mittel überwiesen. So erreichen wir als Stiftung eine maximale Transparenz nach innen und nach aussen.

Hier können Sie alle Geschäftsberichte der letzten Jahre als PDF herunter laden:

 Geschäfstbericht 2011

Geschäfstbericht 2011

 Geschäfstbericht 2015

Geschäfstbericht 2015

 Geschäfstbericht 2012

Geschäfstbericht 2012

 Geschäfstbericht 2016

Geschäfstbericht 2016

 Geschäfstbericht 2013

Geschäfstbericht 2013

 Geschäfstbericht 2014

Geschäfstbericht 2014

 

Die Verwendung der Spendeneinnahmen in %

77 %

Projektaufwand, inkl zweckgebundene Rückstellungen

18 %

Mailing-Produktion und Versand zur Spendenbeschaffung

1 %

Verwaltungskosten, inkl Abschreibungen

4 %

Überschuss

 

 

Die Geschichte der Stiftung

 

Frau Dr. h.c. Erika Sailerhat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern – zuerst in Indien, später dann auch in Nige, die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen sind, ein gutes, selbstbestimmtes und sozial integriertes Leben zu ermöglichen.

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Ihre jahrzehntelange Tätigkeit in der Textilbranche führte sie immer wieder nach Indien. Dort begegnete sie erstmals Menschen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Sie erfuhr, was Cleft für sie bedeutet: Leid und soziales Abseits sowie eine Spirale der Armut, die sich in Bewegung setzt. Frau Dr. h.c. Sailer entschloss sich zu helfen. Sie brachte Ranga, einen elfjährigen Jungen mit Cleft nach Zürich, was aufwendige Vorbereitungen erforderte. Auch die Organisation seiner Behandlung gestaltete sich schwierig, nicht zuletzt deshalb, weil sie sehr teuer war. Die Operation war erfolgreich, aber einem Jungen geholfen zu haben, reichte Frau Dr. h.c. Sailer angesichts der Situation so vieler Kinder in Indien nicht aus.

Sie wandte sich an Prof. Dr. Dr. Hermann F. Sailer, der fünfzehn Jahre lang Direktor der international anerkannten Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsspital in Zürich und Leiter der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten am zahnärztlichen Universitätsinstitut war. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Stiftung gegründet, deren Aufgabe es war, Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte durch eine Operation zu helfen und andererseits indische Ärzte vor Ort zu Fachspezialisten in der Behandlung von Cleft auszubilden. Seitdem galt Frau Dr. h.c. Sailers Engagement der Unterstützung dieser Stiftung. Nachdem sie jahrelang erfolgreich mit Prof. Dr. Hermann F. Sailer zusammengearbeitet hatte, erschien es ihr sinnvoll, das Konzept der Stiftung zu erweitern. Die Cleft-Kinder sollten nicht nur operiert und dadurch ungehindert atmen, essen, sprechen und lächeln können, sie sollten zusätzlich die Möglichkeit einer schulischen Ausbildung bekommen und damit vollständig gesellschaftlich integriert werden. So kam es, dass Frau Dr. h.c. Sailer am 30.03.2009 die Stiftung Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz gründete.

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Für ihre Arbeit, Unterstützung und Motivation dankt das gesamte Team der Stiftungspräsidentin auf das Herzlichste – auch im Namen der Kinder, denen sie damit täglich zu einem neuen Leben verhilft.