Über uns

Wie die Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz entstand

Die Stiftung Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz wurde zu Beginn des Jahres 2009 auf Initiative von Frau Dr. h.c. Erika Schwob gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern – zuerst in Indien, später dann auch in Afrika -, die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen sind, ein gutes, selbstbestimmtes und sozial integriertes Leben zu ermöglichen. Ihre jahrzehntelange Tätigkeit in der Textilbranche führte Frau Dr. h.c. Schwob immer wieder nach Indien. Dort begegnete sie erstmals Menschen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Sie erfuhr, was Cleft für sie bedeutet: Leid. Soziales Abseits und eine Spirale der Armut, die sich in Bewegung setzt. Frau Dr. h.c. Schwob entschloss sich zu helfen. Sie brachte Ranga, einen elfjährigen Jungen mit Cleft, nach Zürich, was aufwendige Vorbereitungen erforderte. Auch die Organisation seiner Behandlung gestaltete sich schwierig, nicht zuletzt deshalb, weil sie sehr teuer war. Nachdem sie versucht hatte, Spenden zu akquirieren, übernahm Frau Dr. h.c. Schwob einen grossen Teil der Kosten schliesslich selbst. Die Operation war erfolgreich, aber einem Jungen geholfen zu haben, reichte Frau Dr. h.c. Schwob angesichts der Situation so vieler Kinder in Indien nicht aus. Sie wandte sich an Prof. Dr. Hermann F. Sailer, der fünfzehn Jahre lang Direktor der international anerkannten Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsspital in Zürich und Leiter der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten am zahnärztlichen Universitätsinstitut war. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Stiftung gegründet, deren Aufgabe es war, Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte durch eine Operation zu helfen und andererseits indische Ärzte vor Ort zu Fachspezialisten in der Behandlung von Cleft auszubilden. Seitdem galt Frau Dr. h.c. Schwobs Engagement der Unterstützung dieser Stiftung. Nachdem sie jahrelang erfolgreich mit Prof. Dr. Hermann F. Sailer zusammengearbeitet hatte, erschien es ihr sinnvoll, das Konzept der Stiftung zu erweitern. Die Cleft-Kinder sollten nicht nur operiert und dadurch ungehindert atmen, essen, sprechen und lächeln können, sie sollten zusätzlich die Möglichkeit einer schulischen Ausbildung bekommen und damit vollständig gesellschaftlich integriert werden. So kam es, dass Frau Dr. h.c. Schwob am 30.03.2009 die Stiftung Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz gründete.
 
 
 

Unser Ziel

Die Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern im Niger und in Indien, die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen sind, ein gutes und
sozial integriertes Leben zu ermöglichen. Dabei geht es um die Behandlung der Krankheit, um die Erforschung ihrer Ursachen und die Weiterentwicklung von Therapien.
Es geht um Bildung, Aufklärung und gesellschaftliche Akzeptanz. Und es geht darum, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Damit Cleft behandelt wird, nicht verschwiegen.